Dezember 1992 - Offiziell eröffnet wurde die b+g Banse und Grohmann GmbH

Jetzt in der Ilsenburger Straße 40 in den Räumen des ehemaligen Fotopapierwerkes. Der Betrieb arbeitet schon seit August. Die geschäftsführenden Gesellschafter Bernd-Dieter Banse und Dieter Grohmann, beide Wernigeröder, bieten mit ihrem Handelsunternehmen eine breite Produktpalette unter anderem für die Bereiche Lichtpausen und Plottermaterial an. Ein 30000-DM-Farbkopierer, der einzige im Nordharz, war die Publikumsattraktion bei der gestrigen Eröffnung, zu der auch Bürgermeister Horst-Dieter Weyrauch und Kreistagspräsident Dr. Uwe Heuck erschienen waren.

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10.02.92 - infotec in der Stadt des Fachwerks - Neugründung in Wernigerode

Wernigerode - eine der schönsten Fachwerk-Städte der Welt, behaupten nicht nur die eingefleischten Wernigeröder - liegt unweitder ehemaligen innerdeutschen Grenze im Bundesland Sachsen-Anhalt. Kennzeichnend für die Schönheit der "bunten Stadt am Harz" (nach Hermann Löns) sind die zahlreichen Fachwerkbauten mit Holzschnitzereien, wie z.B. das Gotische Haus aus dem 15. Jh., das Gerlitzsche Haus und vor allem das im 15. Jh. errichtete Rathaus mit seine schlanken Türmen und seiner doppelten Freitreppe. Der Luftkurort liegt am Nordfuß des Harzes und ist Eisenbahnfreunden als traditionsreiche Station der Harzquerbahn bekannt.

Der Handel hat hier eine lange Tradition. So erscheint der Ort in seiner Chronik bereits 1267 als Mitglied der Hanse. Es folgt eine wechselvolle Geschichte, in der der Ort mehrfach seine Obrigkeit wechselte. Nach der politischen Wende ändert sich die wirtschaftliche Situation der Unternehmen gewaltig.

Der Betrieb, die VEB Fotopapierwerk Wernigerode, wird in die Film und Folien Wernigerode GmbH umgewandelt. Gesellschafter ist die Treuhand. Doch die Entwicklung kommt ins Stocken. Zum einen erhebt der Altbesitzer Rückführungsansprüche, zum anderen bricht der stärkste Absatzmarkt, der Osthandel, völlig zusammen. Damit fehlen die notwendigen Aufträge und die erforderlichen Geldmittel. Entlassungen stehen ins Haus. Trotz dieser widrigen Umstände wird mit viel Eigeninitiative ein neuer Weg gesucht und gefunden.

Durch Kontaktaufnahme zu neuen Kooperationspartnern, einer davon ist infotec, wird ein neues Firmenprofil aufgebaut. Das neue Unternehmen ist ein Dienstleistungs- und Handelshaus, das auf dem Gebiet der Vervielfältigungen den Vertrieb von Kopierern, Fernkopierern und Verbrauchsmaterialien durchführt. 1991 wird der erforderliche Fachhandelsvertrag mit der infotec Deutschland GmbH unterzeichnet.

Das Konzept des neuen Unternehmens geht auf. Das angebotene Leistungspaket wird von den Kunden angenommen, und die ersten Erfolge stellen sich ein. Doch die Zeit drängt, und die Umsätze steigen nicht ausreichend für den Fortbestand der GmbH. Im Mai 1992 muß die Film und Folien GmbH schließen.

Was nun? Es beginnt ein schweres Ringen der beiden maßgeblichen Mitarbeiter Banse und Grohmann um die Entscheidung - wagen sie den Sprung in die Privatwirtschaft oder nicht? Sie entschließen sich, nicht länger zu warten und zu handeln. Am 1. September 1992 gründen sie die b+g Banse und Grohmann GmbH in Wernigerode. Mit insgesamt 13 Beschäftigten arbeiten die beiden seit diesem Zeitpunkt auf privatwirtschaftlicher Basis.

"Dank der großzügigen Unterstützung aller unserer Kooperationspartner und auch des Liquidators, der gescheiterten GmbH Dr. Sandtner, haben wir den Mut gefaßt, mit unseren beiden Geschäftsführern das Wagnis der Selbständigkeit auf uns zu nehmen. Am 17.12.1992 erfolgte die offizielle Geschäftseröffnung - in eigener Regie - und mit großem Echo. Von infotec konnten wir in unserer Mitte Fachhandelsbetreuer P. Plewka begrüßen, der uns schon seit den Anfängen mit Rat und Tat zur Seite steht, ebenso wie viele andere Mitarbeiter, z.B. K. Wilke, R. Grabartzik, R. Hollinger und H.-U. Schröder, um nur einige Namen zu nennen. So konnten wir ihnen an diesem Tag auch unseren herzlichen Dank sagen, denn wir haben in der infotec Deutschland GmbH einen fairen und zuverlässigen Partner gefunden", führten die Gründer anläßlich der Eröffnung aus. "Steigende Verkaufszahlen und zufriedene Kunden sollen unser Beitrag sein."

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26.04.93 - Alte Traditionen werden auch neben neuen Methoden gepflegt

Die b+g Banse und Grohmann GmbH bindet an ihren Firmensitz eine altbekannte und bewährte Adresse, die Ilsenburger Straße40 in Wernigerode, Sitz des früheren Fotopapierwerkes bzw. der Film und Folien Wernigerode GmbH.

Auf der Gewerbeausstellung werden sicher die vielfältigen Leistungsangebote vorgestellt. Das Unternehmen führt alte Traditionen, wie Vertrieb von Fotopapier, Microfilmen und Microfilmtechnik weiter, beschäftigt sich aber auch mit modernen Vervielfältigungsmethoden.

Die Firma bietet unter anderem Serviceleistungen auf den Gebieten des Lichtpausen, der Vollfarb-, Normal- und Großkopien sowie von Binde- und Laminierarbeiten an, gekoppelt mit dem Vertrieb der entsprechenden Gerätetechnik und der Verbrauchsmaterialien.

Das Sortiment rund um das Technische Büro umfaßt insbesondere Lichtpaus- und Kopiermaterialien sowie Zeichen- und Plotterpapier als auch Folien.

Die Firma b+g Banse und Grohmann GmbH wird das bewährte Prinzip der Verbindung von Beratung, Verkauf und Service fortsetzen, wovon sich die Messebesucher am kommenden Wochenende in Halle 2 selbst überzeugen können.

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24.02.94 - Übernahme der Lichtpauserei in Halberstadt durch b+g

Kopieren in allen Formaten.

Kürzlich übernahm die Firma b+g GmbH mit den Geschäftsführern Bernd Dieter Banse und Dieter Grohmann die Lichtpauserei der M.A.I. Nordharz Bauplan in Halberstadt im Heinehaus. Von der Normalkopie, über Laser-Farbkopien bis hin zu Großkopien erstreckt sich der Leistungsumfang für Privat- und Geschäftskunden.

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06.11.95 - Neuer Kopierservice in Quedlinburg

Reprografin Ursula Andreae ist im neu eröffneten Lichtpaus-, Kopier- und Plotservice im Neuen Weg in Quedlingurg tätig. Das Geschäft ist die vierte Filiale der Firma Banse und Grohmann aus Wernigerode. Die Firma ist aus einem ehemaligen Fotopapierwerk hervorgegangen.

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03.03.96 - Reprographie-Branche im Umbruch, digitaler Druck für Kleinstauflagen

Die Reprografie-Branche erlebt momentan den gewaltigsten Umbruch in ihrer Geschichte. Das digitale Zeitalter hat begonnen. Innovationen begegnen uns täglich, nicht nur beim Telefonieren oder Hören von Musik, auch in der Reprografie finden mehr und mehr digitale Farbdruckverfahren Anwendung.

So können z.B. großformatige Drucke in kleinster Stückzahl und kürzester Zeit erstellt werden. Die Eingabe verschiedenster Daten, z.B. über Still-Video, Photo, C, ISDN-Übertragung, SyQuest-Speichermedien, Scanner o.a. ist möglich. So entsteht eine "digitale Montage" auf eine Weise, die kein anderes Verfahren in dieser kurzen Zeit ermöglicht. Dadurch ist der digitale Druck für Kleinstauflagen besonders wirtschaftlich. Aufwendige Klebemontagen entfallen, da Texte, Bilder und Grafiken am Rechner aufgebaut sind und zusammen farbig gedruckt werden.

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15.12.97 - 5 Jahre b+g Banse und Grohmann GmbH - Tradition und Innovation

Seit 1904 ist Wernigerode Standort einer Fabrik zur Herstellung fotografischer Produkte. Von hier wurden fotografische Platten und Papiere unter verschiedensten Markennamen, wie Begro, Turaphot, Vephota und zuletzt ORWO in die ganze Welt versandt.

Im Jahr 1989 kamen mit der Wende auch die entscheidenden Veränderungen im damaligen Fotopapierwerk. Schwarz/weiß-Materialien waren über Nacht nicht mehr oder sehr wenig gefragt. Personal wurde drastisch abgebaut. Neue Wege mußten gefunden werden, um wenigstens einen Teil des Unternehmens zu erhalten.

1992 war dann das Jahr der Entscheidungen, die Treuhandanstalt hatte die Liquidation des Altunternehmens und Entlassung der zuletzt 53 Mitarbeiter beschlossen. Eine Teilprivatisierung durch Bernd-Dieter Banse und Dieter Grohmann (selbst ehemalige Mitarbeiter des Fotopapierwerkes) in Zusammenarbeit mit dem Liquidator Josef Sandtner ermöglichte den Neubeginn - b+g Banse und Grohmann GmbH - am 17.12.1992.

Mit anfangs 11 Mitarbeitern und neuen Konzepten, wie Aufbau eines Reprografischen Dienstleistungs- und Fachhandelsunternehmens, eines Kopierer-Fachhandels mit technischem Geräteservice sowie die Fortsetzung der Herstellung traditioneller und neuer Schwarz/weiß-Fotomaterialien unter neuen Bedingungen, wurde der Grundstein für die weitere Entwicklung gelegt.

Die Ergebnisse nach 5 Jahren können sich sehen lassen: Mit heute 23 Mitarbeitern und einem Auszubildenden werden 3,5 Mio. DM Jahresumsatz realisiert.

Seit einem Jahr nutzt b+g sein eigenes Warenzeichen "wephota" - Wernigeröder Fotopapiere und Filme - zur Vermarktung der fotografischen Erzeugnisse, denn die bewährten Schwarz/weiß-Produkte aus Wernigerode sind wieder gefragt, was auch der Export in mehr als 20 Länder belegt.

Die Aktivitäten im Bereich Repro-Dienstleistungen wurde mit neuen Standorten in Blankenburg, Halberstadt und Quedlinburg erweitert. Die Angebot reicht u.a. von der altbewährten Lichtpause über die Farblaserkopie bis zum Großformat-Scan, vom Plotten bis zum digitalen Druck.

Die Angebotspalette des Repro-Fachhandels hat sich insbesondere in den Bereichen der Spezialprodukte für die Vervielfältigung und das Plotten stark vergrößert. Zusammen mit Kooperationspartnern werden auch Komplettlösungen für den CAD-Bereich realisiert.

Lernen Sie uns von unserer besten Seite kennen! - Workshop - anläßlich des 5-jährigen Bestehens am 18. und 19.12.1997 in Wernigerode, Ilsenburger Straße 40 zu den Themen: Digital Drucken - Digital Archivieren - Digital Präsentieren.

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30.12.99 - Harzer Unternehmen bilden aus - Neuer Beruf im alten Fotopapierwerk

1992 wurde der Versuch gestartet, das Fotopapierwerk zu retten. Unter dem Namen Banse und Grohmann - b+g - ist das gelungen. Außer dem Firmensitz in Wernigerode gibt es drei weitere Niederlassungen. Und nun wird an der Ilsenburger Straße auch wieder der Nachwuchs ausgebildet.

"Das Leben wird immer bunter." Das sagt Bernd-Dieter Banse. Und der Geschäftsführer meint damit, für viele "normale Anwender" sei farbige Werbung und Gestaltung bezahlbarer als noch vor Jahren geworden. Mit dem Resultat: Firmen, Büros, Reklame - überall prangen auffällige Schriften, Zeichen und Logos. Dass das so ist, daran haben auch die 25 Beschäftigten des Wernigeröder Unternehmens b+g ihren Anteil.

Rechtzeitger als andere in der Branche haben sich die einstigen Fotopapierwerker der Digitaltechnik verschrieben. Wie zum Beweis sagt Geschäftsführer-Kollege Dieter Grohmann, dass sie ein dafür speziell entwickeltes Computerprogramm deutschlandweit als siebente Lizenznehmer erworben hätten.

Farbige Vervielfältigungen nahezu aller Art, das ist das neue "Produkt" von b+g. Und so vielfältig die Wünsche ihrer Kunden, so vielgestaltig sind die Anforderungen an die Mitarbeiter. Für Banse und Grohmann gab es daraus nur eine Konsequenz: Eigener Nachwuchs muß ausgebildet werden. Vor drei Jahren wurde eine Lehrstelle für den Büro-Informationstechniker geschaffen, weil auch die Beratung, Service und Verkauf von Kopiertecnik zum Firmenprofil zählt.

Ein Jahr später wird ein völlig neuer Ausbildungsberuf angeboten, der des "Mediengestalters für Digital- und Printmedien". Diese Lehre fußt auf dem bis dato bekannten Beruf des Reprographen und berücksichtigt die modernsten Vervielfältigungsverfahren. Einer Lehre im Jahr 1997 folgten in diesem Jahr zwei weitere, so dass an der Ilsenburger Straße innerhalb von nur sieben Unternehmerjahren vier Ausbildungsplätze geschaffen werden konnten, berichten Bernd-Dieter Banse und Dieter Grohmann stolz.

Das Verhüllen des "Palastes der Republik" mit der Ansicht des Berliner Stadtschlosses oder die auffällige Zeitungswerbung an der Berliner Gedächtniskirche, das können die Wernigeröder auch. In ihrer Heimatstadt haben sie u.a. die Werbung für "500 Jahre Rathaus", den "Brahms-Chorwettbewerb" und "1000-Jahre Minsleben" gestaltet.

Ihrer Firmengeschichte folgend, nimmt die "Fotostrecke" etwa ein Drittel des 3,6-Millionen-Mark Jahresumsatzes ein. In 20 Länder, auch in entfernte wie die USA und Vietnam, werden Filme und Fotopapiere unter dem geschützten Markennamen "wephota" geliefert. Die werden zwar nicht in Wernigerode produziert, aber nach Kundenwunsch konfektioniert. Solange es für die traditionellen Fototechniken einen Markt gebe, solange sieht Dieter Grohmann eine erfolgversprechende unternehmerische Nische. Was für "Große" wenig lukrativ scheint, sei die Chance der "Kleinen". Und so erklärt es sich auch, dass die Wernigeröder wieder Fotoglasplatten in ihr Programm aufgenommen haben.

Der Geschäftsführer weiß noch einen exklusiven Kunden in seiner Firmenkartei. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bezieht Fotopapier aus Wernigerode. Darauf werden alle veröffentlichten Fotos gebannt und archiviert - auch digital erstellte Bilddateien. Und so schließt sich für Banse und Grohmann der Kreis zur neuen Digitaltechnik.

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08.07.00 - Wir rücken Ihr Bild ins rechte Licht

Neue Geschäftsstelle in Goslar eröffnet - Die b+g Banse und Grohmann GmbH, Bornhardtstraße

Hinter dem Namen der Firma, die seit Juli in der Baßgeige ansässig ist, stecken Bernd-Dieter Banse und Dieter Grohmann, früher Mitarbeiter des einstigen Fotopapierwerkes in Wernigerode.

1992 standen sie vor der Entscheidung, eigenverantwortlich einen Teil des Altunternehmens mit elf der ehemaligen Mitarbeitern zu privatisieren.

Das Konzept beinhaltete den Aufbau eines modernen Reprografischen Dienstleistungszentrums, eines Kopierer- und Druckerfachhandels mit Geräteservice sowie die Fortsetzung der Herstellung von traditionellen und neuen Schwarz/weiß-Fotomaterialien. Heute beschäftigt das Unternehmen 25 Mitarbeiter und vier Auszubildende in Wernigerode, Quedlinburg und Blankenburg.

Mit der Eröffnung des neuen Betriebes in Goslar verfolgen Banse und Grohmann das Ziel, dem vorhandenen Kundenstamm näher zu kommen und weiteren Architekten, Planungsbüros und Werbeagenturen Ihre Dienstleistungen vor Ort anzubieten.

Das Angebot umfasst die komplette Vervielfältigung, wie Kopien und Farbkopien von Klein- bis Großformat und den Digitaldruck auf unterschiedlichsten Medien (Papiere, Selbstklebefolien, Vliese und Bannermaterialien) inklusive weitere Veredlungen, wie Laminieren, Wetter- und UV-Schutz und Kaschieren auf unterschiedlichsten Trägermaterialien.

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